Schüßlersalze gegen Augenringe

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Dunkle Ränder unter den Augen nach einer durchzechten Nacht sind keine Besonderheit. Leidet ein Betroffener jedoch trotz ausreichend Schlaf und einer insgesamt gesunden Lebensweise unter den unschönen Augenringen, sucht er dauerhafte Lösungen für dieses kosmetische Problem.

Können Erkrankungen als Ursache für Augenringe ausgeschlossen werden, besteht die Möglichkeit, Ihnen mit natürlichen Methoden den Kampf anzusagen. Viele schwören dabei auf Schüßler-Salze.

Was sind Schüßler-Salze?

Der Begriff „Schüßler-Salze“ gehen auf den Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts homöopathisch praktizierte. Die Behandlung mit Schüßler-Salzen basiert auf der Annahme, dass viele Krankheiten durch Störungen des Mineralhaushalts verursacht werden. Daher erfolgt die Behandlung durch Verabreichen verschiedener Mineralien. Es handelt sich bei den Schüßler-Salzen um potenzierte Mittel, die in Tablettenform verabreicht werden. Dabei lässt man die Tabletten im Mund zergehen, damit die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut unmittelbar aufgenommen werden können. Die Liste an verschiedenen Schüßler-Salzen bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Leiden zu behandeln.

Schüßlersalze gegen Augenringe einsetzen

In der Naturheilpraxis gelten Schüßlersalze als natürliches Heilmittel gegen unschöne Augenringe. Selbstverständlich sei hier vorausgesetzt, dass weder eine ungesunde Lebensweise noch eine Erkrankung oder andere Mangelescheinung verantwortlich für die Augenränder ist. Vielen Betroffenen helfen allein das Schlafpensum zu erweitern, auf übermäßigen Genuss von Nikotin, Alkohol und Koffein zu verzichten, dazu viel Wasser zu trinken und sich ausgewogen zu ernähren. Bleiben die Augenringe – vielleicht aufgrund genetischer Veranlagung oder als Folge des Alterungsprozesses, kann nach Meinung vieler Naturheilpraktiker das Fehlen bestimmter Mineralien verantwortlich sein.

Welches Mineral dem Körper fehlt, kann der Laie oft selbst nicht feststellen. Erfahrenen Genügt ein Blick in den Spiegel und die genaue Betrachtung der Augenringe. Ein Naturheilpraktiker, der auf Antlitzdiagnostik spezialisiert ist, kann aufgrund der Schattierung feststellen, welches Mineral verabreicht werden sollte. Oftmals wird eine Kombination verschiedener Schüßler-Salze empfohlen.

Anwendung Schüßler-Salze nach Farbe der Augenringe

Der Mangel bestimmter Mineralstoffe verursacht entsprechende Schattierungen der Augenringe. Um zu diagnostizieren, welche Mineralien dem Körper fehlen hilft die genaue Betrachtung.

Am häufigsten ist Eisenmangel für das Entstehen von Augenringen verantwortlich. Hier sind die Augenränder bläulich-schwarz oder auch bräunlich bis schwarz verfärbt. Je dunkler dieser so genannte „Ferrumschatten“ ist, umso größer ist auch der Mangel an Eisen. In diesem Fall wird das Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum verabreicht. Naturheilpraktiker empfehlen hier die Potenz D6 in einer täglichen Dosierung. Spielt der bläuliche Farbton ins violette, so lässt sich neben dem Eisenmangel auch ein Mangel an Magnesium vermuten. Hier sollte zur Behandlung zusätzlich das Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) verabreicht werden.

Viele Menschen leiden auch unter gräulichen Augenschatten. Diese können ein Hinweis auf einen Mangel an Kalium sein. Hier empfiehlt sich das Salz Nr. 5 (Kalium phosphoricum). Kaliummangel zeichnet sich häufig auch durch eine insgesamt eher fahle Gesichtshaut aus. Betroffene klagen zudem meist über eine innere Unruhe, da ein Fehlen dieses Minerals sich auf die nervliche Belastbarkeit auswirken soll.

Rötlichbraune bis rötlichschwarze Augenringe, die sich auch am Oberlid zeigen, deuten womöglich auf einen Mangel an Calcium hin. Das entsprechende Schüßler-Salz, das sich zur Behandlung anbietet ist Nr. 1, Calcium flouratum. Mit geübtem Blick erkennt man hier zudem feine senkrecht und im fast rechten Winkel dazu waagerecht verlaufende Fältchen unter dem Augenlid, auch Würfelfalten genannt.

Insgesamt bieten sich Anhängern der Naturmedizin hier gute Möglichkeiten, den ungeliebten Augenringen mit den Mitteln der Natur zu Leibe zu rücken und gleichzeitig den Mineralhaushalt auch zur allgemeinen Gesundheit auszugleichen.

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