Environment ChangeUmweltgifte

Umweltgifte stellen eine mögliche Ursache von Augenringen dar, die häufig nicht berücksichtigt und erkannt wird.

Meist suchen wir die Ursachen für dunkle Augenringe in unserer persönlichen Lebensführung. Schlafmangel, Stress, Überanstrengung, eine falsche Ernährung und der übermäßige Konsum von Nikotin, Alkohol und Koffein sind meist ein Grund dafür, dass wir dunkle Augenringe entwickeln. Die Verbesserung der Lebensführung verschafft in diesem Fall auch eine schnelle Verbesserung dieser Problematik.

Treten Augenringe trotz gesunder Lebensweise längerfristig auf, sind auch mögliche Erkrankungen und Mangelerscheinungen in Betracht zu ziehen. Aufschluss kann dann ein Arztbesuch mit Erstellung eines großen Blutbildes geben.

In allen Fällen von halonierten Augen – so der medizinische Fachbegriff – ist eine Veränderung der Zusammensetzung des Blutes Grund dafür, dass die sehr feinen Blutgefäße deutlich durch die dünne Hautpartie unterhalb der Augen durchschimmern. Kein Wunder, denn hier verfügt die Haut über ein nur schwaches Unterhautfettgewebe. Je sauerstoffärmer das Blut ist, umso dunkler wirkt es auch.

Die Zusammensetzung unseres Blutes verändert sich jedoch ebenso, wenn unser Körper vermehrt Umweltgiften und Pestiziden ausgesetzt ist. Die Organe, die für den Abbau dieser Giftstoffe eigentlich verantwortlich sind, können nur einen Teil ihrer Arbeit leisten. Bei Umweltgiften, die häufig synthetischer Natur sind, kapituliert unser Körper. Umweltgifte können so in unser Blut gelangen und den Sauerstoffgehalt individuell beeinflussen.

Oft haben wir keine Möglichkeit zu steuern, welchen Umweltgiften wir ausgesetzt werden und welchen nicht. Es besteht jedoch grundsätzlich die Möglichkeit, auf eine möglichst niedrige Belastung durch Umweltgifte zu achten, indem beispielsweise Bio-Produkte konsumiert werden. Der Wohnraum – ländlich oder in der Nähe von Industriestandorten – leistet natürlich sein Übriges.

Allergien

Dunkle Augenringe sind häufig Zeugen einer durchzechten Nacht. Aber nicht immer ist eine ungesunde Lebensführung schuld an den unschönen Augenrändern. Auch Allergien sollten in Erwägung gezogen werden, besonders, wenn die Augenringe immer wieder gehäuft akut auftreten.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Augenringen. Die erste Art ist eine Hyperpigmentierung der Haut, d.h. die Haut unterhalb des Auges ist dunkler pigmentiert. Der Begriff „halonierte Augenringe“ beschreibt als zweite Art den Effekt, dass feine Blutgefäße durch die Hautpartie unterhalb des Auges durchschimmern. Dies geschieht recht häufig, da die Haut hier ein nur sehr schwaches Unterhautfettgewebe aufweist. Zudem ist sauerstoffarmes Blut dunkler und schimmert deutlicher durch. Der Sauerstoffgehalt wird maßgeblich durch unsere Lebensweise beeinflusst. So sind dunkle Augenränder meist das sichtbare Ergebnis von Schlafmangel, falscher Ernährung, Stress, Überanstrengung und erhöhtem Konsum von Nikotin, Alkohol und Koffein.

Auch Allergien können jedoch auch Augenringe verursachen oder begünstigen. Überempfindlichkeiten gegen bestimmte Allergene bewirken häufig, dass die Augen sich röten. Gerade das empfindliche Auge ist Pollen, Tierhaaren und -hautschuppen ungeschützt ausgesetzt. Die allergieauslösenden Stoffe führen dazu, dass das Auge juckt und tränt, die Partie unterhalb des Auges anschwillt. Blutgefäße treten dadurch nicht nur deutlicher hervor. Der Effekt der roten Augenringe wird auch durch Jucken und Reiben des Betroffenen verschlimmert.

Besonders rötliche Augenringe können also auf Allergien hinweisen. Allergietests geben Aufschluss über bestehende Allergien und können heute auch gut mit Antiallergika oder durch therapierende Maßnahmen geheilt werden. Sind die Augenringe durch Allergien verursacht, werden sie dadurch auch nachhaltig bekämpft.

Erkrankungen der Leber

Dunkle Augenringe zeigen sich meist nach durchzechten Nächten. Schlafmangel, Stress und falsche Ernährung werfen ihre Schatten in Form von unschönen Augenringen. Doch genauso schnell, wie sie auftreten, können sie bei gesunder Lebensführung auch wieder verschwinden. Treten Augenringe auch bei gesunder Lebensweise langfristig auf, können Erkrankungen der Leber eine mögliche Ursache sein. Dies sollten Betroffene unbedingt abklären lassen.

Die Zusammensetzung des Blutes als Ursache für Augenringe

Sofern Augenringe nicht als Folge einer Hyperpigmentierung der Haut auftreten, entstehen sie als eine Art optischer Effekt. Die feinen Blutgefäße unterhalb des Auges schimmern durch die sehr empfindsame Hautpartie durch. Dies liegt daran, dass unsere Haut hier ein nur sehr schwaches Unterhautfettgewebe aufweist. Aus diesem Grund können Augenringe selbstverständlich auch einfach eine Veranlagung sein, insbesondere, wenn die Gesichtshaut sehr hell und durchscheinend ist.

Besteht keine genetische Veranlagung zu Augenrändern, so deuten auftretende Augenringe auf eine veränderte Zusammensetzung unseres Blutes hin. Diese Veränderung kann durch kurzfristige Sauerstoffarmut des Blutes auftreten, beispielsweise nach langen Partynächten. Ist der Sauerstoffmangel jedoch dauerhaft festzustellen, sollte in jedem Fall eine mögliche Erkrankung abgeklärt werden.

Erkrankungen der Leber als mögliche Ursache von Augenringen

Die Leber ist das Organ, welches maßgeblich für den Abbau von Gift- und Schadstoffen in unserem Körper verantwortlich ist. Übermäßiger Alkoholkonsum, ständiges Aussetzen von Giftstoffen und ungesunde Ernährung, die zu einer so genannten Fettleber führen, können Erkrankungen der Leber und ihre verminderte Funktion führen. In diesem Fall gelangen die Schadstoffe ins Blut, wo sie sich ablagern können. Das Blut verfärbt sich dann dunkler, die Blutgefäße schimmern entsprechend unter den Augen durch und verursachen die ungesunden Augenränder.
Auch eine Hepatitis-Erkrankung kann vorliegen, insbesondere, wenn die Augenringe bräunlich-gelb schimmern. Dies liegt dann daran, dass durch die Erkrankung der gelbe Farbstoff Bilirubin im Blut erhöht ist.

Lassen dunkle Augenringe Leber Erkrankungen vermuten, gibt die Erstellung eines großen Blutbildes schnell Aufschluss. Eine entsprechende Therapie der Leber sollte auch das Problem der Augenringe beheben.

Alterungsprozess

Nicht immer zeugen dunkle Augenränder von langen Partynächten. Treten Augenringe im Alter auf, gehören sie unter Umständen auch zum Alterungsprozess.

Anzeichen für altersbedingte Augenringe

Wer nach einer durchzechten Nacht in den Spiegel schaut und dunkle Augenringe entdeckt, wird sich meist wenig wundern. Schlafmangel und erhöhter Konsum von Nikotin und Alkohol sorgen für die dunklen Schattierungen unter den Augen. Doch meist sind die Augenringe dann nach einigen Tagen, in denen man eine Gangart runtergeschaltet hat, wieder verschwunden.

Anders verhält es sich, wenn Augenringe nicht mehr nur akut auftreten, sondern sich auch langfristig zeigen. Zeigen sich Augenringe trotz genügend Schlaf und trotz einer gesunden Ernährung, sind andere mögliche Ursachen zu untersuchen. Gerade wenn der Betroffene schon älter ist und bislang nicht mit längerfristig auftretenden Augenringen zu tun hatte, liegt die Vermutung nahe, dass die Augenringe eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein könnten.

Weshalb zeigen sich im Alter häufig Augenringe?

Die Hautpartie unterhalb der Augen ist sehr dünn und weist ein nur sehr schwaches Unterhautfettgewebe auf. Aus diesem Grund können die vielen feinen Äderchen, die unterhalb der Hautschicht verlaufen, deutlicher durchschimmern als an anderen Stellen des Körpers. Dieser Effekt wird im Alter nochmals verstärkt, weil im Reifeprozess die Haut an wertvollem Kollagen und damit an Elastizität verliert. Die Haut wird nicht nur schlaffer, sondern auch durchscheinender. Wer bis dahin bereits mit Augenringen zu kämpfen hatte, wird diesen Effekt verstärkt sehen. Und viele, die bisher überhaupt keine Probleme damit hatten, stellen nun im Alter erstmalig Augenringe fest.

Darüber hinaus führt die Veränderung der Blutzusammensetzung auch zu einer Änderung der Farbe. Sauerstoffarmes Blut lässt es dunkler werden. Blutgefäße treten dann durch die dünne Haut umso deutlicher hervor.

Ein weiterer Faktor kann die veränderte Pigmentierung der Haut sein, die ebenfalls eine Begleiterscheinung des Alterungsprozesses ist.

Hyperpigmentierung sorgt für die dunklere Schattierung der Haut. In diesem Fall sind Augenringe ein auftretender Effekt der Haut selbst.

Was tun gegen Augenringe im Alterungsprozess?

Sind Augenringe durch den Alterungsprozess bedingt, lässt sich kaum etwas dagegen tun. Die Beschaffenheit der Haut, ihre Elastizität und mögliche Pigmentierung kann nur noch bedingt durch Cremes aufgehalten werden. Eine gesunde Lebensführung mit ausreichend Schlaf, einer ausgewogenen Ernährung und viel frischer Luft trägt ebenfalls positiv zur Milderung der Augenringe bei. Letzten Endes lässt sich jedoch der Alterungsprozess nicht aufhalten.

Doch keine Sorge: Bestehen ansonsten keinerlei gesundheitliche Probleme, lassen sich beispielsweise durch Concealer altersbedingte Augenringe schnell überdecken.

Schlafmangel

Schlafmangel gilt als die häufigste und gängigste Ursache für Augenringe. Man kennt diese Art von Augenringen auch unter dem fachmännischen Begriff der sog „halonierte Augen“. Der Schlafmangel kann akute Auswirkungen haben oder sich „schleichend“ entwickeln. Das beste Beispiel für akten Schlafmangen wäre eine durchzechte Nacht (Alkohol beschleunigt den Prozess wie weiter oben zu lesen war!) und gar kein bis wenig Schlaf und im Anschluß ein sehr stressiger Arbeitstag. Im Schlaf normalisieren sich zum Beispiel Stoffwechselprozesse. Entzieht man dem Körper schockartig dem Schlaf kommt es akut zu erweiterten Blutgefäße unter der Haut und diese werden besonders an Stellen sichtbar wo äußerst wenig Fettgewebe vorhanden ist!

In der Medizin verursacht Schlafmangel meist auch eine negative Reaktion auf den Endorphinzyklus. Wie bei vielen Vorgängen in unserem Körper (der Großteil der Hormonproduktion des Mannes ist an bestimmte Zeiten gebunden – kurz vor bzw nach Mitternacht und etwa gegen 4 – 5 Uhr früh morgens – der Körper passt sich dem normal Rhythmus an) werden auch die meisten körpereigenen Opioidpeptide zwischen 2 und 4 Uhr nachts gebildet. Diese bilden sich im verbleibenden Rest des Tages in Form von Endorphinen, welche sehr wichtig für die Unterstützung des körpereigenen Immunsystems sind. Haben sie eine Störung im Schlafverhalten, vielleicht sogar akuten oder schlimmer, chronischen Schlafmangel so arbeitet ihr Abwehrsystem nicht mehr richtig und dies wiederum erhöht das Risiko für Infekte.

Flüssigkeitsmangel

DurstlöscherBlau verfärbte Augenringe sind (bzw. können) ein Indikator für Flüssigkeitsmangel sein. Dieser Umstand macht sich aber nur über einen längeren Zeitraum als kausal bemerkbar. In diesem Zusammenhang ist es ungeheuer wichtig darauf hinzuweisen, dass der durchschnittliche deutsche Bundesbürger zu wenig Wasser (=Flüssigkeit) zu sich nimmt. Das wissen nämlich die meisten nicht!!! Auch ist vielen nicht bekannt, dass der Alkohol dem Körper Wasser entzieht. Also machen sich blau verfärbte Augenringe auch bei stark übermäßigem Alkoholkonsum bemerkbar. Man sollte diese Gewohnheiten durchaus in Betracht ziehen. Bei dem heutigen vielfältigen Angebot an „Flüssigkeiten“ in Form von Energy Drinks, alkoholischen Getränken, Bier, Wein, Fruchtsäften usw. geht meist die wahre Flüssigkeit unter bzw. kommt zu kurz. Wir trinken zwar sehr viel, aber dennoch das Falsche. Wenn die Flüssigkeitsaufnahme noch mit Alkohol verbunden wird, dann verstärkt sich die negative Wirkung auf den Körper. Dieser Flüssigkeitsentzug gepaart mit dem ohnedies niedrigen Konsum an hochwertigem Wasser führt dann zu den „berühmten“ blau verfärbten Augenringen.

An dieser Stelle sei vermerkt, dass der durchschnittliche Deutsche eindeutig zu wenig (gesunde) Flüssigkeit zu sich nimmt. Dazu zählt man unter anderem Wasser oder grünen Tee! Alkoholische Getränke wie Bier oder Wein zählen nicht zur Flüssigkeitsaufnahme in der Berechnung des Tagesbedarfs.

Bewegungsmangel

Augenringe sind auch Anzeichen für Bewegungsmangel. Meist ist die Folge dass man stark sichtbare schwarze Augenringe hat. Wie bei all diesen „Zivilisationskrankheiten“ gilt natürlich auch in diesem Fall, dass Augenringe nur eine Folge von Bewegungsmangel ist. Wenn man also mindestens 3-4 mal die Woche zumindest 45 Minuten spazieren geht, dann werden diese sehr bald verschwinden, natürlich vorausgesetzt das die Augenringe keine andere Ursachen haben. Bewegungsmangel wird nur ein kleiner (fehlender) Teil im System sein! Bewegungsmangel und falsche Ernährung gehen meist Hand in Hand. Wer sich nämlich gut ernährt, treibt in der Regel auch mehr Sport als der Durchschnittsmensch. Bewegungsmangel resultiert sehr oft im Entstehen von chronischen Entzündungen. Es entsteht durch zu wenig Bewegung häufig Stress, und dieser wiederum fördert chronische Entzündungskrankheiten. Erst durch gezielte Bewegungsübungen lässt sich Stress abbauen und so das Immunsystem stärken.

Falsche Ernährung

Unhealthy vs healthy foodSchlafmangel, Flüssigkeitsmangel und Bewegungsmangel sind nicht die einzigen Ursachen für dunkle Augenringe. Auch eine falsche Ernährung kann Ursache für dunkle Augenringe sein. Mit falscher Ernährung bringen sie vermutlich sehr viele Zivilisationserkrankungen in Verbindung. An erster Stelle vermutlich Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems des menschlichen Körpers. Aber das sie mit gesunder Ernährung bewusst Augenringe vermeiden können haben sie vermutlich nicht gewusst. Denn nicht nur schlechte Ernährungsgewohnheiten tragen zu Augenringen bei, sondern wenn sie sich bewusst falsch ernähren, wirken Augenringe nicht nur optisch nicht schön, sondern gelten auch als Frühindikator vieler anderer Krankheiten.

Daher ist die häufigste Ursache für Augenringe, der Schlafmangel nicht die einzige Ursache für Augenringe – es kommt auch auf den Lebenswandel an. Denn eine gesunde Ernährung, ausreichend viel Bewegung und dazu gepaart mit möglichst wenig Stress können Krankheiten (und damit Augenringe) vorbeugen.

Ein allgemeines Unwohlsein oder ein Ungleichgewicht des menschlichen Körpers macht sich an einer der ersten Stellen am Körper bei den Augen bemerkbar. Warum das so ist, ist sehr leicht und schnell erklärt. Denn an  dieser Stelle gibt es eine besonders empfindliche und dünne Hautschicht. Wenn man aufgrund unterschiedlicher Ursachen (die zuvor genannten Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, etc.) eine allgemein  mangelhafte Durchblutung aufweist dann macht sich dies auch an den unterhalb der Augen liegenden Lymph- und Blutgefäßen bemerkbar. Dort wird dieser Umstand aufgrund des geringen Fettgewebes schneller sichtbar als an anderen Stellen des Körpers.

Aber um zu erklären, warum eine falsche Ernährung Augenringe verursachen kann, ist zunächst mal zu erläutern, was eine ausgewogene Ernährung überhaupt ist.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als eine Ernährung eingestuft, die von allen einzelne Lebensmittelgruppen ein bisschen etwas beinhaltet. Denn nur so ist gewährleistet, dass wir ausreichend viele verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufnehmen. Diese Balance sorgt dafür, dass unser Immunsystem einwandfrei arbeitet und unser Körper vor Krankheiten bestens geschützt ist. Wichtig ist auch ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Grundbaustoffen unseres Körpers, Eiweissen, Kohlehydraten und Fette. Natürliche Ballaststoffe runden das Profil ab, denn diese sorgen für eine gesunde Darmflora.

Durch unsere Ernährungsgewohnheiten kommt es zu zahlreichen Mangelerscheinungen, viele davon verursachen Krankheiten. Man nehme nur ein klassisches deutsches Mittagessen her und vergleiche den Nährwert dieser Mahlzeit mit oben genanntem Idealvorschlag. Ein „Wiener Schnitzel“ beispielsweise enthält weder die ausreichende Menge an Vitaminen, hochwertigen Eiweiss Baustoffen, Kohlenhydrate und schon gar nicht die notwendige Menge an Mineralien.

Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und Eiweiss. Die Hautzellen bestehen zum Teil aus Wasser und Eiweiss und je weniger sie davon enthalten, desto stärker können die Äderchen unter der Haut durchschimmern. Die Augenpartie hat tendenziell sehr wenig Fett und daher machen sich Mangelerscheinungen an dieser Stelle besonders schnell und intensiv bemerkbar. Wenn also der Baustoff des Körpers fehlt, nimmt man nicht nur an Muskelsubstanz ab sondern der Mangel wird auch an besonders markanten Stellen sichtbar, unter anderem eben unterhalb der Augenpartien des Menschen.

Ein weiteres Beispiel betrifft den Mangel an Vitamin D. Vitamin D nimmt nämlich eine Schlüsselfunktion im menschlichen Körper für die Gesundheit ein. Vitamin D ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Es ist unter anderem essentiell damit sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper reibungslos funktionieren. In der Folge erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko beträchtlich. Da sich Vitamin D im Körper nur mit Hilfe von Sonnenlicht bilden kann, kommt es besonders im Winter aufgrund mangelnder UV-Strahlung zu Mangelerscheinungen. Vitamin D wird zu etwa 90 Prozent in der Haut gebildet. Da das Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, wird es auch im Körperfett gespeichert. Aufgrund des geringen Fettgehalts der Augenpartien (wie bereits mehrfach hingewiesen) macht sich ein Mangel von Vitamin D wieder besonders stark in dieser Region bemerkbar. Wenn also ihre Vitamin-D-Speicher voll sind, dann kommen sie mit diesem Vorrat recht gut über den Winter. Allerdings haben übergewichtige Personen ein Problem Vitamin D zu speichern obwohl es im Körperfett eingelagert wird.

Bei Übergewicht kann nämlich das Vitamin D nicht mehr in ausreichendem Maße über den Stoffwechsel ins Blut abgegeben werden. Daher leiden übergewichtige Menschen besonders häufig an Vitamin-D-Mangel. Untersuchungen haben etwa gezeigt, dass bereits eine Gewichtszunahme um 10 Prozent dazu führen kann, dass der Vitamin-D-Spiegel um mehr als 4 Prozent sinkt.

Vitamin D kann also nur in Verbindung mit Sonnenlicht gebildet werden, obwohl einige Ärzte meinen, dass Vitamin D in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden kann. Es verhält sich hier ähnlich wie mit der Aufnahme des so hochwertigen Molkenproteins (dieses kann ebenfalls theoretisch in ausreichender Menge aufgenommen werden … wenn sie etwa 149 Liter Molke täglich trinken ). Denn im Falle von Vitamin D müssten sie täglich mindestens 22 Liter Milch oder 13 Gläser à 150 ml eines mit Vitamin D angereicherten Saftes (wenn darin 1 Mikrogramm Vitamin D/100 ml zugesetzt wurde) trinken. Alternativ können sie drei- bis fünfmal pro Woche fettreiche Fische (sehr viele davon!!) wie Makrelen oder Lachs essen, um eine ausreichende Menge Vitamin D aufzunehmen. Aber auch dann ist für den Prozess der Vitamin D Bildung UV Licht erforderlich.

Die guten „news“ sind, dass der Körper Vitamin D über den Sommer ansparen und für den Winter speichern kann. Dazu sollte man regelmässig in die Sonne gehen und Sonnenschutzmittel weg lassen. Idealerweise dauern solche „Sonnenbäder“ etwa 30 Minuten täglich.

Eisen / Miniralstoffmangel

was tun gegen augenringeEisenmangel lässt sich ganz besonders gut in kurzfristige sowie langfristige Mangelerscheinungen unterteilen. Die Folgen des kurzfristigen Mangels sind andere als jene des langfristigen Mangels. Aus diesem Grund wird weiter unten nochmals auf die langfristigen Folgen des Eisen / Mineralstoffmangel hingewiesen und dieser eingehends erläutert. Das Spurenelement Eisen findet sich in fast jeder Körperzelle. Es spielt eine zentrale Rolle im Energiehaushalt des menschlichen Körpers. Gerade weil es an so vielen Körperfunktionen maßgeblich beteiligt ist, können die Symptome des Eisenmangels sehr vielfältig sein. Meist sind die Symptome nicht unbedingt sofort sichtbar und beginnen sehr schleichend. Folglich merken Betroffene die Verschlechterung ihres Zustandes gar nicht und vermuten andere Ursachen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat festgestellt, dass sehr viele Menschen mit Eisenmangel leben. Da sich aktuer bzw. chronischer Eisenmangel nur mittels eines speziellen Blutbildes feststellen lässt, wissen es die meisten auch gar nicht, dass sie an Eisenmangel leiden. Die ersten Symptome werden daher meist verdrängt, wie bspw. allgemeine Müdigkeit was das häufigste Symptom ist oder eben geschwollene Augen und dunkle Augenpartien. Die Schuld wird dann recht schnell dem allgemeinen Stress gegeben. Technisch gesehen wird durch den Mangel an Eisen zu wenig Hämoglobin (rote Blutkörperchen) produziert. Daher lässt sich auch der Zusammenhang zu den dunklen Augenpartien als eine der Erstfolgen erklären. Dies ist unter anderem für etwa 80% der Anämien verantwortlich. Eisenmangel tritt daher in Stadien (auch Phasen genannt) auf. Im ersten Stadium, wenn der Eisenmangel erst seit kurzem besteht, kommt es daher zu einem Mangel an Speichereisen.

Daher führt eine erste negative Eisenbilanz zunächst zu einem Mangel an Speichereisen. Technisch medizinisch betrachtet liegen in diesem Stadium die Ferritin-Werte unter 30 µg/l. Aber in diesem Stadium können rote Blutkörperchen im Knochenmark noch gebildet werden. Erst im zweiten Stadium kommt es zur gefährlichen Störung der Hämoglobin-Bildung mit beginnender Anämie (mittelschwerer Eisenmangel). Die Stoffwechselstörung der Zellen ist hier schon enorm gestört. Der Eisenmangel wird zur Erkrankung, weil die Zellen nicht ausreichend mit Eisen versorgt werden können. Wir haben oben gelesen, dass sich Veränderung und Störung im Stoffwechselprozess gerade bei den Augenpartien wegen der dünnen Hauschicht und feinen Aderchen bemerkbar macht.

Es kommt in diesem Stadium auch zu massiven Stoffwechselstörungen, wobei das Eisen nicht mehr schnell genug aus den Speichern der Leber und der Milz mobilisiert werden kann. Dies führt dann zu einer unzureichenden Eisenversorgung bei der Hämoglobin-Bildung. Ihre dunklen Augenringe werden zu dieser Zeit wohl ihr geringstes Problem darstellen, obwohl sie ansonsten, rein körperlich gesehen, sich noch immer Top fit fühlen könnten.

Stress

Nicht nur als Risikofaktoren für die Entstehung von chronischen Entzündungen gilt Stress sondern gehen meist einher mit Schlaf- und Bewegungsmangel. Beide Faktoren verstärken die Auswirkungen auf den menschlichen Körper noch erheblich. Beide führen zum Aufbau von Stress. Auch hier ist wieder zu erkennen, dass sich die Kette schlechter Gewohnheiten fortsetzt und sich als Summe im Ganzen aber wiederum schließt. Eine schlechte Eigenschaft lässt sich im Krankheitsbild meist nicht getrennt voneinander abgrenzen wobei das eine das andere in seinen Folgen noch bestärkt.

Augenringe sind ein deutliches Anzeichen für erhöhten Stress-Level. Wenn sie zum Beispiel regelmäßig die Nacht zum Tag machen erzeugt das auch Stress. Auch hier schließt sich der Kreis wieder, den wir schon öfters angesprochen haben. Denn die Haut der Augenpartie ist ca. zehnmal dünner als die Haut die ihre Wangen bedeckt. Es findet sich daher bei der Augenpartie eine sehr zarte Bindegewebsschicht und diese Stelle besitzt auch kaum Unterhautfettgewebe. Noch dazu findet sich hier ein hohes Netz von kleinen Blutgefäßen (auch im medizinischen Sinne Kapillaren genannt). Durch diese dünne Hautschicht neigt die Augenpartie bei einer Veränderung des allgemeinen Gesundheitszustandes sehr gerne zu einer Dunkelfärbung.

Wie hängt aber nun genau eine Verfärbung der Augenringe mit Empfindungen wie Müdigkeit, Stress zusammen? Die Erklärung ist die folgende. Wenn sich der Sauerstoffgehalt des Blutes verändert, dann erscheint es für das menschliche Auge einfach dunkler. Die Folge Ist Störung der Mikrodurchblutung in der Augenregion. Wir haben die gleichen Folgen auch bei anderen Ursachen bereits kennengelernt, wie zum Beispiel durch Bewegungsmangel, Schlafmangel, niedrigen Blutdruck, Alkohol oder auch dem Rauchen. Stress bildet da keine Ausnahme!

Das Blut in den Kapillaren besitzt nämlich von Natur aus bereits einen geringeren Sauerstoffgehalt, wird der durch obere Faktoren noch bestärkt, dann macht sich dies durch die dunklen Augenringe bemerkbar. Die Wirkung wird, wie ebenso oben erklärt wurde, durch schlechte Ernährungsgewohnheiten noch verstärkt. Aufgrund dieser erhöhten Durchblutungsstörung erscheint auch die Augenhaut fahler und schlaffer als sonst. So lassen sich auch die „berühmten“ sog. „Waschbärenaugen“ erklären, denn dann kommen sie erst richtig „gut“ zur Geltung.

Eine alternative Erklärung ist jene, dass es zu einem Blutstau in den engen Kapillaren kommt. Als Folge kann es auch zum Austritt von Blutzellen aus den Äderchen ins Gewebe kommen. Dies verursacht eine dunkle Färbung. An dieser Stelle vielleicht noch ein Hinweis auf den zuvor angesprochenen „Eisenmangel“. Auch hier ist wieder ein Zusammenhang bemerkbar. Denn im Normalfall wird der Blutfarbstoff Hämoglobin im Gewebe durch Enzyme abgebaut. Durch den Eisenmangel ist dieser Prozess aber gestört und so kommt es zu einer Verfärbung an besonders „anfälligen“ Stellen, unter anderem eben bei den Augen. Alternativ dazu kann als eine weitere, aber seltenere Ursache von einer Verfärbung bei den Augen die Einlagerung von Farbstoffen wie Melanin in der Haut sein. Diese sog. „Hyperpigmentierung“ kann die Folge von UV-Strahlen sein, kommt aber häufig auch bei Allergikern vor. Ursachen wurden aber noch nicht ausreichend erforscht.

Rauchen / Alkohol / Drogen

Augenringe RauchenDie Folgen einer durchzechten Nacht zeigen sich am nächsten Morgen oft an den Augen. Sie sind gerötet, und die Haut unter der Augenhöhle weist dunkle Schatten auf. In der Regel stellen Raucher vermehrt blaue Augenringe fest. Der Grund dafür ist, dass das Nikotin die Durchblutung der Gefäße negativ beeinflusst. Daher ist es nicht nur für ihre Gesundheit gut wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, sondern es hilft auch gegen die Verfärbung der Augenringe. Aus medizinischer Sicht heißen die Augenringe auch „halonierte Augen“. Sie bilden sich häufig durch den Konsum von Betäubungsmitteln, wie Drogen (Kokain, etc.). Dabei ist es gleichgültig, um welche Art von Drogen es sich handelt. Alle bewirken im Prinzip das gleiche. Sie wirken sich negativ auf den Stoffwechsel und das Immunsystem aus. Beides hat, wie bereits ausführlich erläutert, negative Folgen auf das Aussehen der Augen. Man darf auch nicht vergessen, dass teilweise ganze Mechanismen während eines Konsums oder Rausches inaktiv werden. Oftmals sterben sie sogar ab und werden entweder nach Monaten / Jahren oder gar nicht mehr neu nachgebildet.  Weil der Körper viel zu sehr damit beschäftigt ist, sich zu regenerieren, bzw. sich zu entgiften, leiden die Augenpartien. Wieder spielt hier die mangelnde Durchblutung eine Rolle. Diese wird gerade bei den Augenpartien bemerkbar, eben in Form von Augenringen. Denn es mangelt dort an der ordentlichen Durchblutung.

Nierenprobleme

Augenringe sind bei Nierenproblemen eher im Endstadium feststellbar. Bei einer chronischen Nierenerkrankung kommt es daher zu einer Verfärbung der Augenpartien. Nierenerkrankungen machen sich auch nicht sofort bemerkbar, da man als Mensch durchwegs mit einer gut funktionierenden Niere leben kann.

Übermüdigkeit der Augen

Augenringe sind auch oft eine Ursache von Übermüdigkeit der Augen, wobei als Ursache in der Regel eine Überanstrengung der Augen zu nennen ist. Sehr konzentrierte Arbeit am PC, am Smartphone oder am Tablet sind die häufigsten wahren Ursachen für eine Übermüdigkeit der Augen. Meist geht die Übermüdigkeit der Augen mit geschwollenen Augen einher, wobei die Ursachen meist die gleichen sind. Denn die Arbeit am Bildschirm kann manchmal ganz schön anstrengend werden. 

Wenn sie lange anstrengend an einem Manuskript arbeiten (man denke zum Beispiel an einen Drehbuchautor, einen Literaten oder den Studenten der seine Dissertation verfasst) bekommen sie sehr leicht eine Übermüdigkeit der Augen zu spüren. Wer kennt das nicht?! Man reibt sich als Reaktion darauf die Augen und der Zustand verschlimmert sich dann noch mehr!

Bindehautentzündung

Augenringe können häufig auch als erstes Anzeichen von unangenehmen Bindehautentzündungen sein. Bei einer Bindehautentzündung (auch im medizinischen Sinne Konjunktivitis genannt) handelt es sich um eine Entzündung der im Auge befindlichen Bindehaut. Bei der Bindehaut handelt es sich um eine Schleimschicht im vorderen Augenabschnitt. Der von der Bindehaut umhüllte Hohlraum ist der Bindehautsack und ist sehr anfällig für Reize und eben als Folge dessen für Entzündungen. Die Bindehautentzündung tritt bei lokalen Reizungen und Infektionen oder auch im Zuge einiger allgemeinen Infektionskrankheit auf. Die Ursache dafür können bspw. Masern oder Röteln sein. Meist ist es aber auf eine Verschmutzung zurückzuführen oder im Zusammenhang mit Schmuck zu sehen. Als Folge können sich in der Bindehaut bei solchen Entzündungen diese Fremdpartikel, die durch Schmutzablagerungen ins Auge gelangen, stark vergrößern. Das Reiben des Auges verstärkt auch noch den Druck. Es wirkt dann defacto wie ein Schleifpapier auf der Haut, allerdings mit dem bloßen Unterschied, dass man nicht die Haut sondern die im Auge befindliche Hornhaut verletzt.  Wenn es „nur“ zu einer Unterblutung der Bindehaut kommt, ist dies zwar leicht unangenehm, hat aber noch keine (äußerlich sichtbaren) Auswirkungen. Dies hat keine Beschwerden zur Folge (in der Regel). Bei verstärktem Reiben errötet sich aber das Auge und es bilden sich nach kurzer Zeit auch dunkle Augenringe unterhalb des Auges heraus.

Die Augenringe durch eine Bindehautentzündung wird also zuerst durch vor allem die stark geröteten Augen sichtbar. Bakteriellen Entzündungen oder Infektionen bilden die Hauptursachen einer Bindehautentzündung. Selten ist auch Zugwind für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

Zur Linderung der Beschwerden eignen sich zum Beispiel manuell verabreichte Tränenflüssigkeit sowie kalte Kompressen. Beides zusammen könnte noch verbessernd wirken.

Eine auch sehr häufige Ursache können Allergien sein. Man denke in diesem Zusammenhang bspw. an die Pollenallergie. Besonders bei sehr milden Temperaturen (nach einem kalten Winter) fliegen die ersten Pollen von den Bäumen. Diese Saison beginnt meist zeitgleich mit den Haselnüssen und der Erle wenn sie blühen. Es beginnt irgendwann zwischen März und Anfang Mai. Einhergehend mit der, besonders in den Städten, verschmutzen Luft, die uns besonders im Sommer zu schaffen macht, trägt bewiesenermaßen zu der steigenden Zahl von Heuschnupfen-Geplagten bei. Allergiker neigen auch dazu, stark an ihren Augen zu reiben, dies wiederum errötet die Augen und verursacht letztendlich auch Augenringe unterhalb der Augen. Der Grund ist auch hier derselbe. Es findet eine reduzierte Durchblutung unterhalb des Auges statt und aufgrund des sehr mageren Fettgewebes unterhalb des Augen sind diese Stellen besonders anfällig für die Bildung von dunklen Augenringen.

Erkältung, Grippe oder Ähnliches

woman blowing her noseDunkle Schatten unter den Augen gelten als erster Indikator für Erkältungskrankheiten und Allergien. Aber auch Entzündungen sowie Erkrankungen der Lider und Tränensäcke können zu den unschönen Schwellungen und dunklen Ringen führen. Wie bei vielen Ursachen lässt sich meist auch nicht haargenau eingrenzen, wodurch Augenringe genau entstehen. Für den „Patienten“ ist es daher sehr wichtig zu erkennen, dass sich viele Ursachen einfach ergänzen und als Ausdruck eben antwortet der Körper sprichwörtlich mit Augenringen, als eines der Merkmale von vielen. Erkältung, Grippe und ähnliches sind Ausdruck von allgemeinem Unbehagen und ein Zeichen von Schwäche im Körper. Dies kann durch eine Infektion, einem Virus oder ähnlichem entstehen. Allerdings sollte hier mal eindeutig festgehalten werden, dass ein gesunder Körper, an dem kein „permanenter Raubbau“ betrieben wird, selbstverständlich weniger anfällig für eine Erkältung oder eben eine Grippe ist. Daher gilt auch die Regel: Wenn sie sich generell schlecht ernähren, zusätzlich noch dazu rauchen und reichlich Alkohol (und womöglich Drogen) konsumieren, kräftig Party machen, wenig schlafen und viel arbeiten, dann neigen sie dazu sich leichter einen grippalen Effekt oder eine Erkältung einzufangen als eine Person die all dies nicht oder gemäßigt macht. Der Punkt ist hier, dass viele der hier gelisteten Ursachen in kausalem Zusammenhang stehen. Darunter fällt also nicht nur eine Erkältung oder eine Grippe sondern auch Alkohol, Drogen, schlechte Ernährung, Schlafmangel, exzessive Parties, und vieles mehr. Dies zusammen ergibt logischerweise einen teuflichen Mix und Augenringe sind daher NUR ALS ERSTES WARNSIGNAL des Körpers zu betrachten. Vielmehr sollten sie neben OPTISCHEN BEDENKEN ihren Lebensstil überdenken. Die Augenringe alleinig zu beseitigen, ist zwar kurzfristig vorteilhaft, ändert aber nichts daran, das sie in hohem Risiko leben, schlimmere Krankheiten zu bekommen. Bitte bedenken sie dies bei all den genannten Erläuterungen!

Häufiger Genuss von Kaffee

Isolated CoffeeHäufiger Genuss von Kaffee birgt etliche Gefahren in sich. Wir haben bereits erklärt, dass Flüssigkeitsentzug die Bildung von Augenringen fördert. Es wurde daher auch darauf hingewiesen, dass ein durchschnittlicher Mensch mindestens 1.5 Liter Wasser zu sich nehmen sollte … täglich nicht wöchentlich! Heute nehmen die Menschen durchschnittlich 1 halbes Bier täglich zu sich und glauben, damit ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ebenso gehören zum guten deutschen Frühstück mindestens 2 volle Tassen schwarzer Kaffee! Wir haben ebenso festgestellt, dass beide Getränke nicht nur NICHT als Flüssigkeit im gesundheitlichen Sinne gelten, sondern Alkohol den Flüssigkeitsentzug auch noch erhöht. Wie verhält es sich aber bei Kaffee? Viele Menschen trinken – unbewusst – zum Kaffee ein Glas Wasser, , um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.  Es gibt Studien, die besagen, dass der Flüssigkeitsentzug von Kaffee als sehr gering einzustufen sind. Allerdings geht die Mehrheit der wissenschaftlichen Studien davon aus, dass der Wasserentzug beträchtlich ist. Als Folge des Flüssigkeitsentzuges können blaue Augenringe entstehen.

Veranlagung / Vererbung

Manchmal sind aber auch einfach die Gene schuld. Hat ein Mensch eine besondere Veranlagung für die dunklen Schatten unterhalb der Augen, kann er einfach sehr wenig (bis gar nichts) dagegen tun. Für alle anderen Fälle gibt es meist Hilfe, wie wir weiter unten noch sehen werden.

Also es gibt auch Menschen, die einfach aufgrund von ihrer Veranlagung her bzw. ihrer Genetik Augenringe haben. Diese Augenringe werden praktisch von Generation zu Generation weitergegeben und können sich durch die Vererbung immer mehr und stärker ausprägen. Im Laufe der Evolution hat sich die Menschheit immer mehr angepasst und so ist es auch gar nicht verwunderlich, dass kontinental bedingt, sich auch die Menschen im Augenbereich unterscheiden. Lateinamerikaner haben etwa von Natur aus tiefere Augenringe als Nordamerikaner. In Mischehen und deren Nachkommen zwischen beiden Generationen findet nun eine Vermehrung dieser Gene zwischen diesen beiden Rassen statt. So ist es nun  möglich, dass das Kind bspw. eine Mischung aus gar keinen und starken Augenringen hat oder eben nur leichte Augenringe bekommt. Es kann aber auch vorkommen, dass das Kind die genetischen Eigenschaften der Nordamerikaner übernimmt und daher bspw. gar keine Augenringe mehr hat. Gleichsam könnte es sein, dass das Kind die genetischen Eigenschaften der lateinamerikanischen Mutter (oder Vater) übernimmt und somit sehr stark geprägte Augenringe hat.

Ursachen von Augenringen feststellen

Bevor Sie irgendetwas gegen die Augenringe unternehmen können sollte man versuchen die Ursachen für diese unschönen Schatten unter den Augen zu ermitteln. Oft lassen sich die Ursachen schnell festlegen. Bei dauerhaften Augenringen ist es dagegen etwas schwieriger. In den nächsten Abschnitten finden Sie die häufigsten Ursachen für Kurz- und Dauerende Augenringe.

Kurzfristige Augenringe

Übermüdung / Stress

Dass die dunklen Ringe etwas mit Schlafmangel, Stress oder ungesundem Lebenswandel zu tun haben können, ist allgemein bekannt. Eine rigorose Studie gibt es zum Thema nicht.

Wir haben ja bereits gelernt, dass die Augenringe mit sehr zarten Blutgefäßen ausgestattet sind. Die Haut ist an diesen Stellen sehr dünn. Die Haut schimmert nämlich geradezu unter den Augen durch. Richtig zur Geltung kommen diese zarten Blutgefässe auch erst dann, wenn, wie bereits gesagt, der Abtransport des Blutes gestört wird. Im medizinischen Deutsch nennt man diesen Prozess auch „eingeschränkte Mikrozirkulation“. Neben all den oben beschriebenen Ursachen, die eine solche als Folge Verfärbung verursachen, sind es insbesondere die kurzfristigen Erscheinungen die sich sofort bei den Augen bemerkbar machen. Augenpartien sind daher besonders begünstigt, wenn es um kurzfristige Mangelerscheinungen geht. Übermüdung, Stress, kurzfristig fehlender Schlaf fördern natürlich als Folge die schlechte Durchblutung im allgemeinen. Der Blutkreislauf ist durcheinander und wenn dann der allgemeine Gesundheitszustand auch noch etwas beeinträchtigt ist (viel Alkohol, schlechte Ernährung, usw.) dann macht sich das eben schnell bei den Augenringe bemerkbar.

Krankheit / Grippe

Unter einer Grippe versteht man eine schwere Infektionskrankheit, welche durch Influenzaviren verursacht wird. Es kommt zu einer akuten Infektion der Atemwege, wobei in typischen Fällen auch plötzlich hohes Fieber einsetzt. Meist fühlt man sich auch sehr schwach. Besonders aktut und aggressiv sind Grippeviren in der kalten Jahreszeit. Neben den klassischen Symptomen wie plötzlich einsetzendes Fieber, Schüttelfrost, eine verstopfte Nase oder ein geröteter Rachen kann es auch zu Muskel- und Gliederschmerzen kommen. Augenringe entstehen dabei eher als eine kausale Nebenwirkung aufrund des schlechten allgemeinen Gesamtzustandes des Körpers.

Zu viel Party

Wenn man als Jugendlicher auf einer Party mal einen drauf macht und sich nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen an den Augen reibt, dann ist das wohl jedem von uns bekannt. Die Augen sind insgesamt etwas gerötet und man fühlt sich schlapp. Augenringe sind dann eine kurzfristige Erscheinung und die Folge einer Verkettung von mehreren Faktoren, die in der Praxis sehr häufig vorkommen. Es hat nichts mit den oberen Ursachen gemein. Eine durchzechte Nacht geht meist mit viel Alkohol, viel Nikotin, schlechter Luft, ausdauernder Akrobatik auf der Tanzfläche und lauter Musik einher. Für den Körper bedeutet das viel Stress! Auch wenn sie sich bei dieser Aktivität entspannen, der Körper tut es nicht! Der Grund für die am nächsten Morgen erkennbaren Augenringe ist ebenfalls eine Kombination von oben genannten Faktoren. Das Nikotin beeinflusst die Durchblutung der Gefäße negativ und fördert die Verfärbung der Augenringe. Wie oben mehrfach beschrieben, lasssen sich Durchblutungsstörungen besonders gut an den Augenpartien „ablesen“. Dieser Stress wirkt sich auch negativ auf den Stoffwechsel und, sehr kurzfristig auf das Immunsystem aus. Beides hat, wie bereits ausführlich erläutert, negative Folgen auf das Aussehen der Augen. Hauptauslöser am nächsten Morgen sind Übermüdung, häufiger Alkoholkonsum (der Kater am nächsten Tag) und im schlimmsten Fall auch Drogen.

Alkohol und Drogen

Der Konsum von Alkohol (und Drogen jeder Art) beeinflusst im negativen Sinne den Blutkreislauf sowie den Stoffwechsel im allgemeinen. Daher macht sich übermäßiger Alkoholkonsum besonders an den empfindlichen Stellen des Körpers bemerkbar, die eine sehr dünne Fettschicht aufweisen. Noch dazu sind die Augen mit sehr zarten Blutgefäßen durchsäht, was sie noch auffälliger für Störungen im Kreislauf machen. Die Verfärbung ist die Folge.

Dauerhafte Augenringe

Flüssigkeitsmangel

Sehr viele Krankheitsbilder verstärken sich, sobald ein Mangelzustand über einen längeren Zeitraum besteht. In der Regel verschlimmern sich auch die Zustände. Wie haben bereits gehört, dass blaue Augenringe Indikatoren für einen Flüssigkeitsmangel über einen längeren Zeitraum sein können. Der häufigste Grund ist aber  falsche Ernährung, zu geringe (gute) Flüssigkeitszufuhr und übertriebener Alkoholkonsum. In der Praxis trifft auch eine Gewohnheit die andere. Wer sich schlecht ernährt, gleicht den fehlenden Kalorienbedarf durch Alkohol (ckal) aus. Alkohol hat pro Gramm 7.1 ckal!!! Man muss aber wissen, dass Alkohol dem Körper Wasser entzieht. Wasserentzug stört wiederum den menschlichen Blutkreislauf. Worauf sich Augenringe auch nach übermäßigem Alkoholkonsum sehr schnell bemerkbar machen können. Daher gilt die Faustregel, dass sie täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinken sollten, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen. Dann können sie auch das eine oder andere Bier geniessen ohne gleich an Verfärbungen denken zu müssen.

Bewegungsmangel

Gerade das Fettgewebe um das Auge herum ist sehr dünn beschichtet. Da sich viele körperliche Prozesse besonders stark im Gesicht abbilden lassen, kann eine schon bereits leicht veränderte und unterschiedliche Durchblutung des Gewebes optische Auswirkungen haben. Gerade die dünne Haut unterhalb des Auges lässt Gefäße daher deutlich erkennen, wenn sich durch Bewegungsmangel Durchblutungsstörungen abzeichnen. Eine leicht abgeschwächte Durchblutung ruft unter dem Auge eine ringförmige Dunkelfärbung hervor.

Falsche Ernährung

Chronische Leiden haben beim Menschen viele, früher tödliche,  Infektionskrankheiten als führende Todesursache abgelöst. Heute sind Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Krebs die Ursachen, die am häufigsten zum Tod führen. Für viele unserer heutigen Zivilisations – Erkrankungen ist die Ernährung verantwortlich. Wir leben allgemein nicht gesund, wir essen zu viel und dann auch noch das falsche Essen. Dieses ungesunde Essen führt zu Übergewicht. Übergewicht ist auch Hauptauslöser von vielen Krankheiten, wie zum Beispiel dem gefährlichen Typ-2-Diabetes. Wenn man sich auch zu fettreich ernährt, dann steigt dadurch die Gefahr für Gefäßkrankheiten. Dazu zählen so bekannte Krankheiten wie Arteriosklerose. Dies ist hauptverantwortlich für Herzinfarkte und Schlaganfälle, mittlerweile Todesursachen Nr. 1 in Deutschland. Wir können also erkennen, daß ein Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten mit Durchblutungsstörungen einhergehen. Wo machen sich Durchblutungsstörungen wieder besonders gut bemerkbar? Richtig! Unterhalb der Augen was die dunklen Augenringe zur Folge hat! Auch dies wurde bereits mehrfach durchleuchtet. Vom Prinzip her ist es also immer gleich! Schlechte Durchblutung fördert die Verfärbung an besonders markanten Stellen. Die Augenpartien weisen eine sehr dünne Hautschicht auf (kein Fettgewebe) aber sind mit sehr vielen Blutgefäßen durchzogen. Das macht sie also daher anfällig für Verfärbungen!

Sie sollten daher möglichst viel Gemüse essen, denn es verlängert nicht nur das Leben sondern erhöht auch die Qualität ihres Lebens entscheidend.

Rauchen

Nikotin die Durchblutung der Gefäße negativ beeinflusst. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, so tut Ihnen das nicht nur allgemein gut, sondern auch gegen Augenringe helfen. Der menschliche Körper ist aber recht resistent und reagiert nicht sofort auf jede schlechte Gewohnheit. Wenn sie aber über Jahre hindurch rauchen (vielleicht sogar mehr als 10 Zigaretten am Tag bis zu einem od. zwei Päckchen) dann schädigen sie ihre Blutkranzgefässe. Wenn sie durch diese Schädigung nicht mehr ordentlich mit Blut versorgt werden, dann macht sich das, ableitend aus obigen Erklärungen, an den markanten Stellen, das heißt, den Augen bemerkbar. Beim Rauchen schädigen sie aber auch das Gewebe. Mehr als 4000 Substanzen und Verbindungen wurden von Wissenschaftlern erhoben, die sich schädigend auswirken. Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese wirken sich unter anderem auf die Durchblutung des Körpers mit Sauerstoff aus.

Es kommt zu einer fortschreitenden Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Das ist natürlich ein schleichender Prozess und daher sind die Folgen langfristig, der sich über Jahre entwickelt. Wenn sie noch gepaart mit einer schlechten Ernährung ist, und diese viel Cholesterin und andere Fette enthält, multipliziert sich folglich die negative Wirkung. Die Folge ist, daß sie die Abfallprodukte als Plaques an der Gefäßwand ablagern. Die Gefäße verengen sich und verlieren nachhaltig ihre Weichheit und Elastizität. Als eines der ersten Anzeichen von einer schlechten Durchblutung sind blau unterlaufene Flecken. Wo treten diese wohl am ehesten auf? Richtig! An den „schlanken“ Stellen, wie wir sie zum Beispiel unterhalb der Augen haben. Augenringe (und zwar pemanenter Natur) sind die Folge!!!

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