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Augenringe: Diagnose und Verlauf

Businessman looks through a magnifying lens

Foto: © hppd / Fotolia.com

Augenringe sind alles andere als schön. Wer anderen mit dunklen Ringen unter den Augen begegnet, wirkt unausgeschlafen, übernächtigt und müde, selbst wenn dies gar nicht der Fall ist. Dies ist zunächst einmal ein kosmetisches Problem, da Augenringe nicht unserem Schönheitsideal eines gesunden und strahlend frischen Gesichts entsprechen. Zudem muss man gerade im Beruf auch mit Vorurteilen kämpfen, denn ein dynamisches Auftreten ist nicht selten verantwortlich dafür, wie aktiv und leistungsfähig uns Geschäftspartner und Kollegen wahrnehmen.

Doch neben diesem optischen Effekt sind Augenringe auch oft ein Symptom für Mangelerscheinungen und Erkrankungen. Somit ist es immer ratsam, sich mit dem Phänomen Augenringe auseinander zu setzen.

Woher kommen Augenringe?

Als Folge einer durchzechten Nacht kennt wahrscheinlich jeder die dunklen Schatten unter den Augen. Sie sind wie Kater und Kopfschmerzen die Strafe dafür, dass wir über die Stränge geschlagen haben. Doch dennoch stellt sich grundsätzlich zunächst die Frage: Wie bekommt man Augenringe?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Augenringen. Zum einen sind die dunklen Ränder unter den Augen auf eine Hyperpigmentierung der Augenpartie zurückzuführen. Dies bedeutet: Hier ist die Haut einfach dunkler pigmentiert und hebt sich vom übrigen Gesicht ab.

Die zweite Variante sind so genannte halonierte Augen. In diesem Fall ist die dunkle Schattierung unterhalb des Auges nicht auf die Haut selbst zurückzuführen, sondern auf die darunter verlaufenden Blutgefäße. Bei manchen Menschen scheinen die Blutgefäße deutlicher durch die hier sehr dünne Hautpartie als bei anderen. Dies ist genetisch veranlagt und hängt auch vom Hautton ab. Treten vorübergehend Veränderungen in der Zusammensetzung des Bluts auf, können sich plötzlich Augenringe zeigen, die sonst nicht da sind. In diesem Fall sind die Augenränder Anzeichen dafür, dass der Sauerstoffgehalt im Blut gesunken ist. Der Grund hierfür kann ganz unterschiedlicher Natur sein.

Augenringe als Folge einer langen Nacht

Treten Augenringe nach einer langen Nacht auf, ist die Diagnose einfach. Schlafmangel, erhöhter Alkohol- und womöglich Nikotinkonsum tragen dazu bei, den Sauerstoffgehalt im Blut zu verändern. Daher sind dunkle Augenränder nach einer ausgiebigen Party ganz normal. Ausruhen, den verlorenen Schlaff nachholen und etwas mehr Mineralwasser reichen dann schon aus, um die lästigen Schatten wieder los zu sein.

Schwieriger wird es, wenn Augenringe chronisch werden und trotz ausreichend Schlaf nicht verschwinden. Dann sollte unbedingt Ursachenforschung betrieben werden. Ganz besonders, wenn sich die Augenringe im Laufe der Zeit verstärken sollten.

Chronische Augenringe und die Diagnose

Die Diagnose „Augenringe“ ist schnell gestellt. Schließlich sind extreme Augenringe nicht zu übersehen. Um ein chronisches Auftreten erklären zu können, muss herausgefunden werden, welches die Ursache ist.

Bei manchen Menschen sind Augenringe einfach genetisch veranlagt. Haben beispielsweise Eltern und/oder Großeltern ebenfalls dunklere Augenränder, so kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Veranlagung handelt. Je nach aktueller Lebensweise treten die Ränder dann mehr oder weniger hervor.

Handelt es sich bei den Augenrändern um einen Effekt der bereits beschriebenen Hyperpigmentierung, so ist die Diagnose ebenfalls noch relativ leicht: Alter, extreme Sonneneinstrahlung oder Schwangerschaft sind mögliche Ursachen, die in der Regel keinen Grund zur Sorge geben. Auch hier kann Vererbung eine harmlose Erklärung für Augenringe sein.

Sind die Augenringe jedoch auf das Durchscheinen der Blutgefäße zurückzuführen und können sie nicht Folge von Schlafmangel, erhöhter Alkohol-, Nikotin- und Koffeeinkonsum sowie einer falschen Ernährung sein, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und sich auf andere, medizinische Ursachen untersuchen lassen. Ein großes Blutbild gibt Aufschluss über mögliche Mangelerscheinungen oder auch Erkrankungen. Sind die Ursachen gefunden, lassen sich auch Augenringe schnell wieder in den Griff bekommen.

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